Über konsequente Regeneration und erholsamen Schlaf
Zu beanspruchend sind die tägliche Herausforderungen für uns, die von der Evolution für ein komplett abweichendes Umfeld geschaffen wurden.
Anstatt von Sonne, Wald und Erde sind wir von künstlichem Licht, abschirmenden Räumlichkeiten und elektronischer Strahlung umgeben.
Anstatt der Beschaffung von natürlicher Nahrung stehen Tätigkeiten in einem Umfang für uns im Mittelpunkt, die immer mehr und immer stärker zu unserer Überforderung führen können.
Womöglich findest Du Dich und Deine Situation hierin wieder? Dann musst auch Du Dir dringend einen Raum der Erholung schaffen. Eine Oase der Entspannung. Und diese musst Du proaktiv und regelmäßig aufsuchen.
Unser Atem ist etwas höchst Bemerkenswertes. Der Atem ist die einzige Körperfunktion, die zum vegetativen Nervensystem gehört, autonom funktioniert und dennoch von uns beeinflusst werden kann.
Langsamer und tiefer Atem stellt sich bei uns autonom ein, wenn wir entspannt sind. Wollen wir entspannt sein, müssen wir also langsam und tief atmen. Nach diesem Prinzip gibt es eine Reihe von Atemtechniken, die mit unterschiedlichen Rhythmen des Ein- und Ausatmens sowie auch mit dem Effekt-steigernden Atemhalten arbeiten (z. B. Box Breathing, Feueratmung, Wim-Hof-Atmung).
Wie wichtig die richtige Atemtechnik ist, hat sicherlich jeder schon festgestellt, der sich am Meditieren probiert hat. Tief und intensiv atmen ist auch hier der Schlüssel. Dazu den ein- und ausströmenden Atem beobachten und aufkommende Gedanken verscheuchen.
Und schon meditiert man?
Fühle Dich sehr gerne eingeladen, Dich hier zu üben und auszuprobieren. Es gibt zum einen unglaublich viele Meditationsformen und zum anderen natürlich auch verwandte Formen wie beispielsweise die fernöstlichen Tai Chi oder Qui Gong.
Wärme ist in der Regel ein extremer Beschleuniger für Entspannung. Einfach heißes Wasser in die Badewanne und etwas Natron- und oder Meersalz hineingeben und eine Stunde Zeit nehmen. Die Entspannung kommt von selbst.
Alternativen sind hierbei natürlich der Besuch in der Sauna oder womöglich der Aufenthalt in einer Infrarotsauna. Diese ist nur um die 50 °C warm, geht aber mit Hilfe des eingesetzten Infrarotlichts tief in den Körper hinein. Dort wirkt sie zudem heilend in Richtung Entzündungen, Entgiftungen und auch Infektionen.
Die Natur gehört zu uns. Nimmt man sie uns, tut uns das auf Dauer nicht gut. Wenden wir uns ihr aber wieder zu, werden wir über kurz oder lang starke Verbesserungen unseres Wohlbefindens verspüren.
Besonders effektiv ist es, regelmäßig in den Wald zu gehen und dort die Ruhe und die Düfte der ätherischen Öle der Bäume bewusst wahrzunehmen. Steigerbar sind die positiven Effekte des Waldbadens, wenn Du so viel Sonne wie möglich auf Deine Haut lässt und barfuß über Wiesen und Moos läufst.
Steigern lassen sich die positiven regenerativen Effekte in der Natur, wenn Du barfuß läufst. 30 bis 40 Minuten barfuß über Wiesen oder am Strand laufen und sich dadurch erden, kann sehr entspannende und gesundheitsfördernde Auswirkungen haben.
Verantwortlich hierfür ist die natürliche Erdstrahlung, die unser Körper für seine natürliche Balance benötigt - und die er schon seit langem nicht mehr bekommen kann.
Genauso wie bei den verschiedenen Formen des Bewegungstrainings,
so bedarf es auch einiges an Konsequenz, Übung sowie auch Experimentierfreude,
um die für Dich beste Entspannungstechnik zu finden.
Die Vielfalt ist auch hier wieder sehr groß. Im Folgenden daher die Nennung der fünf Regenerationstechniken,
die meiner Erfahrung nach den größten Entspannungserfolg bescheren können.
Richtig schlafen lernen
Die Zeiten, in denen wir womöglich stolz darauf waren, dass wir auch bei minimaler Versorgung mit Schlaf scheinbar leistungsfähig geblieben waren, sollten für uns vorbei sein. Zu beanspruchend ist unser Alltag geworden.
Schlaf als immens wichtiger Gesundheitsfaktor hat in den letzten Jahren sehr viel Beachtung gefunden. Zahlreiche Studien, die die elementare Notwendigkeit von erholsamen Schlaf für unser Wohlergehen bewiesen haben, wurden durchgeführt. Und werden es weiterhin.
Folgende Hard Facts in Kürze, die Du dazu wissen solltest:
Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Schlafphasen:
die Tiefschlafphase, in der wir uns vor allem körperlich erholen und
die REM-Phase (Rapid Eye Movement), in der sich unser Gehirn vor allem erholt und beispielsweise entlang von Träumen das Erlebte verarbeitet.
Die Abfolge dieser zwei Phasen sind ein Schlafzyklus, der durchschnittlich 90 Minuten andauert.
Im Idealfall durchlaufen wir fünf dieser Schlafzyklen, was einer idealen Schlafdauer von 7,5 Stunden entsprechen würde.
Kein Blaulicht am Abend durch Fernseher, Handy & Co. (stattdessen lieber mit natürlich gelbem Licht im Raum, entsprechenden Apps bei Bildschirmen oder Lichtblocker-Brillen agieren)
Keine Aufregung durch zu spannende Filme oder Diskussionen sowie auch kein Essen oder Sport zu kurz vor dem Schlafengehen.
Mit der richtigen Schlafhygiene (richtig dunkel, gut gelüftet, keine Elektronik oder Strahlung im Schlafraum).
Bei Bedarf mit der Unterstützung von Magnesium, Reishi, CBD-Öl und/oder Melatonin.
Idealer Weise 7,5 Stunden (5 Schlafzyklen), mit der richtigen Ausstattung wie einer rückenfreundlichen Matratze und einem nackenfreundlichen Kissen sowie ggf. einer geerdeten Schlafunterlage)
Tracken der Schlafqualität und -quantität (idealerweise über eine entsprechende Smart Device und einer entsprechenden App).
Beispielsweise mit Hilfe eines Tageslichtweckers (hier ist Blaulicht erwünscht) und idealerweise durch Einhaltung der stets gleichen Zu-Bett-geh- und Aufsteh-Zeit.
Zur Optimierung Deines Schlafs solltest Du in vier Schritten denken und
entlang dieser viel üben und ausprobieren:
Du laborierst bereits seit längerem an einem erholsamen Schlaf, hast bisher aber Dein Ziel noch nicht erreichen können?
Lass uns das zusammen durchgehen und ich schaue, an welchen Stellschrauben Du noch drehen solltest.
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